MARIENSCHULE XANTEN
PRIVATE MÄDCHENREALSCHULE

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Man sieht nur mit dem Herzen gut…!

Bei der öffentlichen Aufführung standen die Besucher vor dem Einlass in die Aula in langen Schlangen bis auf den Domplatz. Es hatte sich herumgesprochen, dass „Der kleine Prinz“ in der Version der Marienschule genau das ist, was man wohl „ganz großes Kino“ nennt. Nur besser – weil eben kein Kino, sondern zwei Stunden voller  Herzblut der jungen Schauspielerinnen und ihrer AG‑Leitung Frau Schwarz und Herr Schäfer.  Schon in den zwei Aufführungen vor den Schulklassen der Marienschule, rissen das Stück und die musikalischen Einlagen die Mädchen mit auf eine Fantasiereise des Prinzen über die Planeten, die uns doch für unser Leben und unser alltägliches Miteinander so viel zu sagen hat. Und die Botschaft kam beim Publikum an!  Vom selbst handgezeichneten und –geschriebenen Plakat, über von den Schülerinnen selbst geschriebene Szenen, den perfekt in das Stück integrierten aktuellen Liedern bis zu einer schauspielerischen Leistung, die sich mit professionellen Bühnen vergleichen lässt, schenkten die Mädchen der Marienschule uns unvergessliche Augenblicke. Und sie spielten sich nicht nur in einer extra ergänzten „Xantener Szene“ selbst – die Botschaft des kleinen Prinzen wirkte am Ende wie das spielerisch lebendig gewordene Wesen der Marienschule: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Einzigartig zu werden durch einander geschenktes Vertrauen und füreinander getragene Verantwortung, dieses Leitmotiv der Schule verkörperte die Aufführung mehr als gelungen und überaus kurzweilig und unterhaltsam.  Nach den langen Corona-Beschränkungen gab es endlich wieder tosenden Applaus in  der vollbesetzten Aula  für die auf der Bühne (be‑)rührend und kreativ in Szene gesetzten Geschichten des kleinen Prinzen.  Eine schöne Mischung aus lustigen, nachdenklichen, tragischen und zauberhaften Momenten schenkten uns unsere Mädchen als Rosen, Forscherinnen, Säufer, König(in), Eitle, Reiche…und vieles mehr. Jede von ihnen wuchs über sich hinaus in ihrem Spiel und vor allem beim Singen. Nach dem Lied „Adeamus“ waren wir eingestimmt,  bei „Ist da jemand, der an dich denkt?“ flossen schon die ersten Tränen der Rührung. Doch auch „Ich heb ab“ und  „Barbiegirl“ fanden wie selbstverständlich ihren Platz in der Aufführung, was der „Prinz-Kenner“ vielleicht nicht für möglich gehalten hätte.  Die hinzugeschriebenen Szenen fügten sich sehr harmonisch in die Vorlage von Antoine de Saint- Exupéry  ein.  So gab es zum Beispiel einen Ausflug auf den Mars, in die Marienschule und in den Zirkus. Mit „You can count on me“ fand die Geschichte ihren harmonischen Schluss. Und das konnte man wohl – auf die Mädchen zählen! Sie formten im zurückliegenden Schuljahr eine verlässliche und disziplinierte Truppe, die perfekt Hand in Hand arbeitete und manches beeindruckende Talent hervorbrachte. Das schreit nach einer Fortsetzung im nächsten Jahr! Wird die wunderbare Botschaft des kleinen Prinzen, die in so vielen liebevollen Details umgesetzt wurde, zu toppen sein?  Er hat das Publikum nachhaltig verzaubert, der kleine Prinz der Marienschülerinnen! Sie haben sich mit ganzem Einsatz in unsere Herzen gespielt und gesungen und damit viele von uns tief berührt …
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

Man sieht nur mit dem Herzen gut…!



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