Geschichte

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Eine kurze Übersicht über die Geschichte der Marienschule.

Die Vorgeschichte

21.12.1817
•Testament der Demoiselle Maria Aloysia Catharina Theodora Hellen zugunsten der "religiösen und sittlichen Erziehung der Xantener Mädchen".

27.11.1818
•Genehmigung der Stiftung durch den Generalvikar in Aachen.

Oktober 1820
•Bemühungen um Eröffnung einer Schule.

 

Die Hellensche Stiftungsschule

Herbst 1823
• Wahrscheinlicher Schulbeginn unter der Leitung der Demoiselle Jeanette Felgemacher mit 45 Schülerinnen - Schulgeld; 5 Sgr. 9 Pf.

Juli 1836 - Sept.1838
• Frl.Fitting leitet die Schule.

Diese Bleistiftzeichnung von B.de Pré zeigt die Höhere Töchterschule rechts neben der Michaelskapelle 1864


Sept.1838 - Ostern 1840
• Leitung der Schule durch Demoiselle Caroline König

01.05.1840 - 30.05.1857
• In diesen Jahren steht die Schule unter der Leitung von Demoiselle Josephine Riffarth, die sehr angesehen ist und hartnäckig um das Überleben der Schule kämpft, da der Schulbetrieb auf Grund von Klagen der öffentlichen Schulen eingestellt werden soll, die den Wettbewerb mit einer Privatschule scheuen.

März 1855
• Die Schule hat 131 Schülerinnen.

bis 1862
• Frl.Hüger leitet die Schule.

 

Die Höhere Töchterschule

ab Herbst 1862
Sr.Iphigenie (Julie Büttner) leitet die Schule mit zunächst 19 Schülerinnen - Schulgeld 1 Thaler pro Semester.

18.08.1875
• Die Höhere Töchterschule wird im Zuge des Kulturkampfes geschlossen.

 

 

15.10.1877
• Wiedereröffnung der Schule unter Leitung von Dr.Heskamp, der gleichzeitig Rektor der Rektoratsschule war.

1880/1881
• Vorsteherin der Schule ist jetzt Frl.Menskes.

31.07.1881
• Theodora van Bebber übernimmt die Schulleitung und bleibt bis 1919. Die Schule ist in dieser Zeit einklassig und hat durchschnittlich zwischen 20 und 30 Schülerinnen, die von vier Lehrern unterrichtet werden. Zur Aufnahme müssen die Mädchen eine Prüfung machen. Das Schulgeld beträgt bis 1912 DM 75.-, danach DM 100.- pro Semester.

zwischen 1919 und 1921
• Nach Rücktritt von Frl.van Bebber aus Gesundheitsgründen unterrichteten Frl.Dericks und Frl.Schunk an der Schule.

 

Die Heiligenstädter Schulschwestern

ab Ostern 1921
• Die Leitung der Schule übernimmt Sr.Agnes (bis 1960). Sprunghaftes Ansteigen der Schülerzahl auf 81 in 5 Klassen.

 

Im Schulgarten der alten Marienschule. Aufnahme von 1929 oder 1930. Auf dem Gelände befindet sich heute das Regionalmuseum Xanten.

ab 1926
• Ab hier führt die Schule den Namen MARIENSCHULE. 151 Mädchen besuchen die Schule.

März 1930
• Die Marienschule wird als Mittelschule anerkannt

 

Dieses Foto entstand 1930 und zeigt das Portal mit dem Namenszug der "Marien Schule".

ab Ostern 1942
• Die Marienschule darf als Kirchenschule keine neuen Schüler mehr aufnehmen. Somit sollte die Schule nur noch bis 1948 Bestand haben.

10./13.02.1945
• Völlige Zerstörung des Schulgebäudes durch Luftangriffe.

01.10.1945
• Wiederbeginn des Unterrichts im Gebäude der LBA mit 150 Mädchen.

November 1948
• Wiederbeginn des Unterrichts im Gebäude des ehemaligen Krankenhauses mit zunächst drei Klassen

28.11.1956
• Einweihung des ersten Erweiterungsbaues (anstelle des Wintergartens) ; Einweihung der neuen Aula

18.07.1957
• Der Bundespräsident Dr.Theodor Heuß stattet der Schule einen Besuch ab.

08.09.1959
• Einweihung des zweiten Erweiterungsbaues der Schule durch Propst Wormland.



1960 - 1965
• Sr.Georgia Maria übernimmt die Schulleitung.

1965 - 1972
• Sr.Radegund leitet die Schule

Die Schule ab 1972

1972
• Realschuldirektor Willy Roosen übernimmt die Schulleitung.

25.10.1980
• Einweihung des dritten Erweiterungsbaues der Schule durch Propst Wilms. Das "Haus Bosch" beherbergt jetzt Verwaltung und Lehrerzimmer der Marienschule.

Foto aus dem Jahre 1982: der 1980 fertiggestellte dritte Erweiterungsbau der Schule

1981
• Versuch, durch ein neues Privatschulfinanzierungsgesetz Schulen in kirchlicher Trägerschaft zur Aufgabe zu bringen, scheitert.

August 1985
• Die Marienschule hat ihre bisher höchste Schülerzahl: 472 Mädchen werden in 17 Klassen von insgesamt 21 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet (54 Schülerinnen sind evangelisch).

Dezember 1986
• Offizielle Einweihung der neuen Bemmel-Turnhalle durch Propst Lindlar.

 

Die Schule ab 1992

November 1992
• Die Marienschule feiert ihr 175jähriges Jubiläum.

1994
• Alfred Peil übernimmt die Leitung der Schule.

1997 / 98
• Die Schule hat 19 Klassen mit  562 Schülerinen. Umbaumaßnahmen beginnen innerhalb des Gebäudes (einheitliche Raumgrößen, Umwandlung des Kunst- und Werkraumes in ein Klassenzimmer, Ausbau des Kellers zum neuen Kunst- / Werkraum).
10.10.1997: Vorstellung der neuen Räumlichkeiten auf einem Schulfest.

1998 / 99
•  Fertigstellung des 2.Bauabschnitts (Ess- und Wohnküche im Erdgeschoss, Biologie-Übungsraum, erweiterter Klassenraum im Obergeschoss, großzügiger Musikraum in der 2.Etage).

Herbst 1999
• Beginn des Ausbaus der 2.Obergeschosses mit einem völlig renovierten Informatikraum und einem neuen - sehr stimmungsvollen - Meditationsraum, dazu ein Redaktionsraum für die Schülerzeitung.

September 2001
• Der Innenhofbereich ("Rosengarten") erfährt mit der Errichtung einer dekorativen Brunnenanlage eine durchgreifende Umgestaltung.

2002 / 2003
• Mit 594 Schülerinnen erreicht die Marienschule die bisherige Höchstmarke.

November 2002
• Auf dem kleinen Schulhof zur Rheinstraße hin entsteht eine neue Fahrradhalle mit Unterstützung des Fördervereins der Schule.

Sommer 2003
Neue Kellerräumeermöglichen mehr Raum für die Fachbereiche Kunst und Werken.

Herbst 2004
•  Der Chemieraum erfährt eine komplette technische Neugestaltung

Dezember 2004
• Neue technische Ausstattung des Informatikraumes.