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SchwachSuper 

Eben noch war es bloß ein Stück Holz und jetzt ist es schon ein zappeliges Kerlchen, das seine lange Nase in alles hineinstecken und auf  seinen flotten Beinen hinaus in die Welt flitzen möchte. Papa Carlo (Franziska Kalscheur), der es geschnitzt hat, nennt es "Burattino" (Greta Engels und Chiara-Marie Loth). Statt am nächsten Tag brav zur Schule zu gehen mit seiner neuen Fibel, landet er prompt im Puppentheater des Signor Carabas Barabas (Laura-Marie Wieland), der auch schon Harlekin (Jule Duckheim), eine Puppe (Maike van Tilburg) und Pierrot (Maren Tognino), seine älteren Geschwister, in Dienst genommen hat. Burattino soll ihm den Weg zu Papa Carlo verraten und bekommt dafür fünf Goldstücke.

Zwei Polizeihunde (Sarah Willemsen und Carolyn Peters) auf heißer Spur!

Auf der Flucht begegnet er Malwina (Pauline Nolte), die ebenfalls vor dem grausamen Theaterdirektor davongelaufen ist, sucht aber sogleich das Weite, als sie ihm Manieren, Rechnen und Schreiben beizubringen versucht.



Im "Land der Einfalt" verliert er seine Reichtümer an die Katze Alice (Pia Klotzbach) und den Fuchs Basilio (Carolin Kukulies) und wird von ihnen in den See gestoßen.

Drei Doktoren (Lorena Krauß, Vivien Rosendahl, Sarah Willemen) - Rabe, Uhu und Elster - retten ihn vor dem Ertrinkungstod ... oder waren es doch nicht sie mit ihrer merkwürdigen Kunst ;-)

Die Schildkröten Ursul und Saja (Ronja Leyendecker und Jannika Reinaerdts) vermachen ihm den goldenen Schlüssel, der Carabas Barabas aus der Tasche gefallen war. ...

Burattino setzt sich unerschrocken gegen den gierigen Zikusdirektor ein...

Paule (Leonie van Loock) und ein Mädchen (Maja Härter) an seiner Seite kreuzen auch Burattinos Weg.

Am Ende öffnen Burattino und seine "Geschwister" mit Papa Carlo den Schatz, der durch den goldenen Schlüssel verborgen war!

Das freut auch Carlos Freund Giuseppe (Maren Martens) und die URalte Küchenschabe Cuca (Marie Becker)

 

Erzählen kann man allerdings diese abenteuerliche Geschichte kaum so schön, wie sie Schülerinnen von Klasse 6 bis 9 darstellten.

Herr Lemkens  dankte nach der Aufführung vor vielen Besuchern den engagierten Darstellerinnen und Frau Foitzik für einen wundervollen Abend. Schon für 2018 freut er sich, mit vielen anderen, auf eine neue Inszenierung!