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Vor 75 wurde das Konzentrationslager im polnischen Oświęcim (im deutschen "Auschwitz" genannt) durch die Ankunft der russischen Armee befreit - und damit wurde spätestens das Unfassbare offenbar: mehr als eine Millionen Menschen, zumeist Juden, wurden in der 'Maschinerie des Todes' umgebracht. 

2020 mahnen Marienschülerinnen, das Wegschauen nicht zuzulassen, sich der "Vergiftung" der Gesellschaft auch in unserer Zeit entgegenzustellen!

Mit persönlichen Zeugnissen von 4 Schülerinnen der Vorbereitungs-AG zur Auschwitz-Studienfahrt, umrahmt vom musikalischen Thema aus "Schindlers Liste" und dem jüdischen Friedensgruß "Shalom shaverim" mit Sarah Hülsemann an der Geige und Frau Kammann am Klavier, ließen die 10.Klässlerinnen am individuellen Erleben und Lernen teilhaben. Alle miteinander formulierten den Wunsch und die Aufforderung: NIE WIEDER!

Kaplan Potowski schloss sich mit eindringlichen Worten der Mahnung an und schlug einen Bogen in die Gegenwart, wo leider immer wieder "braune" Gedanken gehört werden und ihr "Gift" versprühen.

Ein jüdisches Gebet und Dietrich Bonhoeffers "Von guten Mächten ... geborgen" zeigten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Gedenkfeier einen fried - und respektvollen Weg des Miteinanders in die Zukunft, der uns Auftrag und Verpflichtung ist.