Was ihr einem meiner geringsten Brüder oder Schwestern getan habt ...

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In der voll besetzten Aula präsentierten die Schülerinnen der Klassen 8 ihre Erfahrungen, ihre Eindrücke und viele Emotionen u.a. für die Mädchen der Klassen 7, die im kommenden Schuljahr aufgefordert sind, Menschen "zur Freiheit zu verhelfen", wie Kaplan Potowski als Vertreter des Schulträgers den Apostel Paulus zitierte.

Christine Graven und Medea Schmidt (beide 8b) führten souverän durch das anspruchsvolle und abwechslungsreiche Programm, das mit Kreativität und Gefühl ganz persönliche Erfahrungen mit besonderen Menschen auf die Bühne gebracht hat.

... mit Fimo auf Holz ...

 

... in Form von Standbildern, die fotografiert und digital in Szene gesetzt worden sind.

Wie schwierig Alltag sein kann - und welch ein Segen helfende Hände sind.

Erlebnis Kindergarten und sich selber ganz klein machen ...

... Hilfe anbieten und "anpacken", ...

Sicherheit geben.

... ohne Worte - auch so kann man Menschen AUFrichten - helfende Hände in tänzerischer Darstellung.

Ihres künftigen "Auftrags" bewusst, übernahmen die Klassensprecherinnen der künftigen Klassen 8 ein Motiv zum Sozialpraktikum für die eigene Klasse und als Erinnerung an das, was sie von den aktiven und engagierten Sozialpraktikantinnen ihnen übertragen haben.

Beeindruckt von dem Engagement der jungen Schülerinnen bedankte sich Kaplan Potowski im Namen der Propsteigemeinde St. Viktor für den Einsatz am Nächsten. Die Worte des Paulus' haben, so Potowski, durch die soziale Woche Marienschülerinnen ein Gesicht bekommen: "Ihr seid zur Freiheit berufen ... lasst euch nicht begrenzen, ... guckt, was notwendig ist." 

Er forderte die Mädchen auf, ihre bereichernden Erfahrungen und die Botschaft der Nächstenliebe und Wahrung der Freiheit mit in den Alltag zu nehmen, in die Schule und in die Familien.

Sichtlich berührt und mit gewissem Stolz dankte auch Schulleiter Michael Lemkens den Klassen 8, als er ihnen ihre aussagekräftigen Zertifikate übergab und auch die Nachfolgenden zu eben solchem Engagement aufforderte und ermutigte.

Der Präsentationsvormittag wurde durch ein Segensgebet des Kaplan abgerundet und schloss mit einem Klavierbeitrag von Sara Giebels, zur Freude der vielen Zuhörerinnen in der Aula.

 

Zu guter Letzt erfreute die versammelte Gemeinde den Schulleiter mit einem spontanen Geburtstagsständchen.