Projekttag: Sozialpraktikum

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Nach einem kurzen Wortgottesdienst erklärten zwei Bewohner der Fazenda die Aufgaben dieser Einrichtung. D. erzählte, dass er in seiner Jugend in die Abhängigkeit von Drogen gelangte. Durch diese Abhängigkeit verlor er Beruf und soziale Kontakte, auch die zur eigenen Familie. Durch das Leben in der Fazenda hat er durch den dort gelebten Glauben wieder zurück in die Gesellschaft gefunden. Er fühlt sich von dieser Familie, wie er sie nennt, getragen. Die Schülerinnen hörten diesem offenen Bekenntnis aufmerksam zu. Herr Lemkens erklärte den Schülerinnen, dass hier in der Fazenda, das gelebt wird, was Jesus mit den Worten meint: Was ihr dem Geringsten meiner Brüder und Schwestern getan habt, habt ihr mir getan.

Im Anschluss daran gestalteten die Schülerinnen in Kleingruppen Osterkerzen und stellten Bilderhalter, Lesezeichen, Holzleisten mit Ermutigungssprüchen, Sorgenpüppchen, Steintiere und Marienkäfer für den Verkaufsladen der Fazenda. Dieses war ihr heutiger Beitrag zu dem Motto des Sozialpraktikums. Kurz vor den Sommerferien werden die Schülerinnen für eine Woche in einer sozialen Einrichtung arbeiten.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen mit den Bewohnern der Fazenda und der Präsentation der Ergebnisse ging es wieder zurück nach Xanten. Auf dem Rückweg äußerten sich viele sehr positiv über den Tag. Besonders waren sie angetan von der Herzlichkeit, Offenheit und Ehrlichkeit der Bewohner.