Projekttag in der Fazenda

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Am Montag, 16.03 trafen sich die Schülerinnen zu Beginn des Projekttages zum Sozialpraktikum zu einer kurzen Statio in der Pausenhalle. Dort begrüßte Schulleiter Herr Lemkens Christopher und Jan von der Fazenda Mörmter. Nach einem Segensspruch von Kaplan Rothe machten sich die Schülerinnen zu Fuß auf den Weg zum ehemaligen Kloster Mörmter.

In der ehemaligen Klosterkirche trafen sich alle zum Wortgottesdienst. Die Bewohner der Fazenda setzen die Worte des Evangeliums in Taten um. Diese 1983 in Brasilien entstandene Lebensform gibt jungen Menschen vom Rand der Gesellschaft wieder Hoffnung für ihr Leben. In diesem Wortgottesdienst erzählen Bewohner ( Michael und Sebastian) aus ihrem Leben. Michael (links) überreichte abschließend den Klassensprecherinnen ein von ihm gestaltetes Graffiti.

Anschließend ging es in die Gruppenarbeit. In den verschiedenen Gruppen wurden Produkte für den Hofladen geschaffen.

Es wurden Kerzen gestaltet, Einkaufstüten bedruckt, Karten zu verschieden Anlässen kreiert und Osterdekorationen gebastelt.

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Zum gemeinsamen Mittagessen fand man überall ein Plätzchen. Besonders begehrt waren die Plätze in der Frühlingssonne.

Und immer wieder suchten die Schülerinnen das Gespräch mit den Bewohnern der Fazenda.

Zum Abschluss wurden die Ergebnisse auf dem Altar in der Kirche präsentiert.

In dieser Abschlussveranstaltung schenkten die Schülerinnen der Fazenda eine von ihnen gestaltete Osterkerze. Frohgelaunt ging es dann wieder zurück nach Xanten. Nicht nur die Schülerinnen auch die Lehrerinnen, Lehrer und die Bewohner bekundeten, dass sie einen tollen und eindrucksvollen Tag erlebt haben.

P.S. Schulleiter M. Lemkens verlor eine Wette gegen Christopher. Christoper hatte es mit Jan und seiner Gitarre geschafft, alle Schülerinnen zum Singen zu bringen.

Das Beispiel der Fazenda hat den Schülerinnen gezeigt, dass das Evangelium gelebt werden kann. Ermutigt und voller Zuversicht können sie nun ins Sozialpraktikum gehen.