Steh auf - Talita Kum

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Allein im Großraum Buenos Aires stehen 600.000 Jugendliche morgens auf, ohne zu wissen, was ihnen der Tag bringen wird – für sie gibt es weder Schule noch Arbeit. Jugendarbeitslosigkeit und fehlende Lebensperspektiven lassen viele junge Menschen in den armen Regionen Argentiniens antriebslos werden. „Talitá Kum“ will sie zum „Aufstehen“ bewegen. Der Name ist Programm: Jugendliche sollen sich aus dem Glauben heraus sprichwörtlich auf die Füße stellen und ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Für Ehrenamtliche, Sozialarbeiter und Ordensleute bietet die Organisation von Gaston Ciamberlani Kurse an, u  die Jugendlichen mit ihrer eigenen Lebenswirklichkeit zu konfrontieren. Die Heranwachsenden müssen ihre eigene Situation erkennen, um zu begreifen, dass sie selbst die Fähigkeiten haben, die Armut zu besiegen und – mit Gottes Hilfe – den Weg in ein besseres Leben zu meistern.

Frau Heinrich begrüßt Gaston Ciamberlani und seinen ehrenamtlichen Dolmetscher Franz Tümpel_Hermann.

Als erstes griff Gaston zur Gitarre und forderte alle Schülerinnen auf mitzusingen : Y dale alegria alegria a mi Corazon (Und gebe Freude meinem Herzen) Nach anfänglichem Zögern sangen immer mehr und kräftig mit.

Anschließend erzählte er von seiner Heimat und wie er dazu gekommen diese Organisation zu gründen. Seine Leibensfreude und seinen Optimismus begründete er damit, dass er zuversichtlich nach vorne schaut. Sein Lebensmotto: Sei frei und trag dazu bei, was du kannst. Mit einem weiteren Lied unterstrich er das: Niemand kann dem Wind Zügel anlegen.

Zum Abschluss ließ er alle Schülerinnen einen Ballon aufblasen, gefüllt mit ihren Wünschen. Die gefüllten Ballons wurden anschließend die Luft geworfen und alle Schülerinnen sollten versuchen, dass keine Wünsche auf den Boden fallen. Gaston hat dadurch den Schülerinnen bewusst gemacht, dass man in Gemeinschaft viel erreichen kann.

Adveniat unterstützt Gaston Ciamberlani und freut sich auch über eine Spende.