6a spendet für Mutter-Kind-Haus

Drucken

Die Idee entstand spontan. Im Politikunterricht stand das neue Thema „Kinderrechte“ an und schnell wurde deutlich, dass die Schülerinnen aktiv werden wollten, um Kinder in Afrika zu unterstützen. Sie überlegten gemeinsam, welche Möglichkeiten es gibt, Geld zu sammeln.

Aus einer kleinen Idee wurde ein großes Projekt.

Voller Tatendrang zogen die Schülerinnen los und sammelten innerhalb von zwei Wochen 762,50 Euro. Dabei haben sie ganz unterschiedliche Arbeit geleistet. Viele haben z.B. im Garten gearbeitet oder Fahrräder geputzt und dafür einen Obolus erhalten. Andere hatten noch weitere kreative Ideen.  Die Schülerin Vivien Hoffmann unterstützte das Projekt  mit einem Informationsflyer, den sie in ihrer Freizeit erstellte. 

Die Schülerinnen haben das Projekt selbstständig geplant und organisiert. Sie haben auch über den Empfänger der Spendengelder eigenständig entschieden. Die Referendarin Vivian Gehrmann, die den Politikunterricht leitete, und Frau Plegge, die Klassenlehrerin, haben das Schülerinnenprojekt begleitet.

Die Schülerinnen spendeten das Geld an das Mutter-Kind–Haus von W. Hetterix in Tansania. W. Hetterix war am 16.07 in der Marienschule, um das Geld entgegen zu nehmen. Sie hatte für die Schülerinnen einen Dia-Vortrag vorbereitet. So erhielten die Schülerinnen weitere Informationen über das Haus für alleinstehende Mütter und erfuhren, dass dort Nähmaschinen stehen, die einst von der Marienschule gespendet wurden. Zwei Jahre lang sind Schneiderei, Landwirtschaft und Kochen Ausbildungsinhalte für die Mütter, die ihnen helfen, selbstständig zu leben und zu arbeiten. Mit diesen Kenntnissen sollen die Frauen befähigt werden, selbst für ihre Familie zu sorgen.Frau Hettrix

Die Schülerinnen haben großen Einsatz und Engagement gezeigt.