Abschluss 2013

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Mit "Jesus in my house" begann der feierliche Entlassgottesdienst im Dom. Die Schülerinnen hatten sich diesen rockigen Einstieg gewünscht, weil der Song in Gemen (TRO) ein großes Zusammengehörigkeitsgefühl hervorrief.

Anschließend stellten sich die Schülerinnen auf dem Domplatz den Pressefotografen.

In der Aula verteilte Klassenlehrerin Frau Zimmermann schon prophylaktisch Papiertaschentücher.

Doch zunächst begrüßte Schulleiter Lemkens Schülerinnen, Eltern und alle weiteren Gäste. Besonders begrüßte er seinen Vorgänger Herrn Alfred Peil. Er nahm die Veranstaltung zum Anlass, sich beim Fördervereinsvorsitzenden Herrn Geiger zu bedanken, der nach langen Jahren den Vorsitz niederlegen wird.

In seiner weiteren Rede nahm er Bezug auf das Motto "Umsteigen, die Reise geht weiter". So verglich er die Lehrerinnen und Lehrer mit dem Zugpersonal, die nicht immer zur Freude von den Fahrgästen (Schülerinnen) sich die Fahrausweise (Klassenarbeiten und Tests einfordern) zeigen ließen. Um um Bahnjargon zu bleiben, bedankte er sich bei dem Bistropersonal (Mütter und ein Vater), die über Jahre für lecker belegte Brötchen in den Pausen sorgten.

Jetzt heißt es für 94 Schülerinnen umsteigen. 79 haben die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe erreicht, 3 Schülerinnen direkt in einen Beruf zu gehen. Für den weiteren Weg empfahl der Schulleiter nicht den Schnellzug zu nehmen. Sie hätten dann sicherlich viel gesehen, aber kaum etwas erfahren. Besser sei es die Welt mit allen Sinnen wahrzunehmen und empfindsam für sie zu sein. "Reist mit leichtem Gepäck, frei von Vorurteilen und offen für neue Erfahrungen. Anstrengungen sind nötig, um sein Ziel zu erreichen."

Als Vertreterin der Klassenlehrerinnen der Klassen 10 hielt Frau Zimmermann eine humorvolle und nachdenkliche Rede auf die letzten 6 Jahre Marienschule. Dazu hatte sie sogar ihren persönlichen MSX-Koffer mit wertvollen Fundstücken an die Zeit seit 2006 gepackt: ein Fußball als Erinnerung an die Erfolge im Mädchenfußball, ebenso einen Staffelstab zur Wertschätzung der MSX-Bestzeit im Wettbewerb mit Willi Wülbeck und weitere Gegenstände einer gemeinsamen Zeit. Zum Abschied pfiff Frau Zimmermann den gut 90 Schülerinnen im Stil einer Schaffnerin mit Kappe, Signalkelle und schrillem Pfiff einen guten Wunsch zur Weiterfahrt zu und erinnerte gleichzeitig an „Vorsicht an der Bahnsteigkante, zurücktreten, die Türen schließen!“ Ein lang anhaltender Applaus war der Dank für die persönlichen Worte einer der drei obersten Zugbegleiterinnen der Klassen 10a, b, c!

 Von Seiten der Schülerinnen grüßte schließlich die Sprecherin der Schülerinnen, Alina Richter, die Absolventinnen.

Und dann war es endlich soweit, die Schülerinnen erhielten ihre Abschlusszeugnisse.

Die Schülerinnen der Klasse 10 a

Die Schülerinnen der Klasse 10b

Die Schülerinnen der Klasse 10c

Aus jeder Klasse wurde anschließend die Klassenbeste mit einem Buchpreis geehrt. v.l Michelle Butterbach (10c), Karina Höller (10b) und Janne Jansen (10a).

Musikalisch wurde die Feier von einem kleinen musikalischen Ensemble unter der Leitung von Frau Kammann umrahmt.

 

Sonne und gute Laune luden nach der Zeugnisausgabe schließlich die erfolgreichen Absolventinnen zu einem geselligen Umtrunk in den Rosengarten ein. Dort empfingen die Schülerinnen der Klasse 9b die Gäste und sorgten für das leibliche Wohl.

 

Nach dem gemeinsamen Umtrunk im Rosengarten verlagerten sich die Feierlichkeiten in das Schützenhaus am Fürstenberg.

 

...und sie hatten nur noch Schuhe an?

 

Feiert eine Mädchenschule Abschied, ist die Garderobe für die Betrachter und Mitfeiernden alljährlich ein Blickfang der besonderen modischen Art. In diesem Jahr „beeindruckten“ die Mädchen mit ihrem besonders anspruchsvollen Schuhwerk und allein der Blick der Blick von außen ließ erahnen, wie schwierig die Fortbewegung auf diesen „hohen Hacken“ zu meistern sein muss.

Wie schon im letzten Jahr setzten die diesjährigen Absolventinnen die Tradition eines feierlichen Balls mit Eltern, Freunden und Lehrerinnen sowie Lehrern fort. Ein reichhaltiges Buffet sorgte für die ‚Unterlage‘, die die anschließende Feier in vollen Zügen benötigte: kleine Einlagen der 3 Klassen (Gesang, Ratsspiel und ein „Cup-Song“), Tanz, Tanz, Tanz und überall fröhliche Gesichter. Ausdrücklich gefreut hat die Schülerinnen (besonders der Klasse 10c) die Anwesenheit ihrer Klassenlehrerin Frau Mesmann, die sich trotz Verletzung die Feier nicht ent“humpeln“ ließ. Auch sie freute ich sichtlich, wieder dabei sein zu können. Bis weit in die Nacht hinein tönte Musik aus den Lautsprechern und tanzten die Mädchen, die in der Zwischenzeit vielfach ihr Schuhwerk gewechselt hatten ;-) und beteuerten immer wieder, dass die vergangenen 6 Jahre ganz besondere waren, aber getreu dem Motto auf Taschentücherpackungen, die sie verteilten, ermutigten sie sich selber: „Weine nicht, weil es vorbei ist, sondern lache, weil es so schön war!“